Home-Staging-Geheimnisse: 6 Fehler, die einen Verkauf zum Scheitern bringen

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Home-Staging-Geheimnisse: 6 Fehler, die einen Verkauf zum Scheitern bringen

Home Stager und Immobilienmakler sehen immer wieder die gleichen Fehler, die Hausbesitzer beim Verkauf machen. Das Ziel besteht nicht darin, Ihren Stil zu präsentieren, sondern eine leere Leinwand zu schaffen, auf der Käufer sich ihr eigenes Leben vorstellen können. Eine neutrale, übersichtliche Präsentation erhöht die Attraktivität einer Immobilie – und den Verkaufspreis – erheblich.

Die Kraft der Depersonalisierung

Käufer möchten sich nicht wie Gäste fühlen. Sie möchten sich in dem Raum vorstellen. Persönliche Gegenstände wie Familienfotos oder ganz bestimmte Kunstwerke stellen eine Barriere dar. Entfernen Sie sie vollständig. Ersetzen Sie sie durch generisches, einladendes Dekor: Landschaften, abstrakte Drucke und Pflanzen. Der Schlüssel liegt in der breiten Anziehungskraft, nicht im individuellen Ausdruck.

Wie Stephanie Engel von Real Estate Bees es ausdrückt: „Hauskäufer sind nicht daran interessiert, Ihr Leben zu kaufen. Sie wollen sich ihr eigenes Leben vorstellen.“*

Vermeiden Sie es jedoch, das Zuhause steril wirken zu lassen. Sorgen Sie mit Dekokissen, Obstschalen oder frischen Blumen für minimale Farbe.

Die Unordnungsfalle

Zu viel „Zeug“ lenkt Käufer ab. Dadurch fühlt sich ein Raum kleiner an und es wird verhindert, dass man sich seine Sachen dort vorstellen kann.

Die Lösung ist schonungsloses Aufräumen. Mieten Sie einen Lagerraum, spenden Sie ungenutzte Gegenstände oder werfen Sie sie einfach weg. Auf den Oberflächen sollten nicht mehr als drei sorgfältig ausgewählte Gegenstände Platz finden. In manchen Fällen sind kahle Wände vorzuziehen – sie betonen eher architektonische Merkmale als Accessoires.

Neutrale Wände verkaufen sich schneller

Kräftige Farben oder auffällige Tapeten sind ein echter Hingucker. Käufer müssen ein unbeschriebenes Blatt sehen.

Neutrale Farbe ermöglicht es ihnen, sich ihr eigenes Dekor vorzustellen. Vermeiden Sie alles, was ablenkt. Dasselbe gilt auch für den Bodenbelag: Sauber, schlicht und unauffällig am besten.

Möbel: Weniger ist mehr

Quadratmeterzahl ist wertvoll. Überfüllte Räume wirken kleiner und weniger ansprechend.

Entfernen Sie überschüssige Möbel. Ein Schlafzimmer braucht nur ein Bett, Nachttische und eine Kommode. Übergroße Sitzgruppen oder sperrige Liegesessel verkleinern den wahrgenommenen Raum. Stellen Sie sicher, dass die Platzierung der Möbel den Verkehrsfluss nicht behindert.

Einspruchsangelegenheiten eindämmen

Das Äußere ist der erste Eindruck. Es zu vernachlässigen ist ein kostspieliger Fehler.

Räumen Sie den Hof auf, waschen Sie Einfahrten und mähen Sie den Rasen. Fügen Sie einladende Details wie eine Fußmatte oder Verandamöbel hinzu. Käufer entscheiden innerhalb von Sekunden, ob sie sich überhaupt die Mühe machen, hineinzugehen.

Beleuchtung sorgt für Stimmung

Schlechte Beleuchtung führt dazu, dass sich ein Zuhause unfreundlich und schlecht gepflegt anfühlt.

Maximieren Sie das natürliche Licht. Öffnen Sie Vorhänge und Jalousien. Ergänzen Sie das gesamte Haus mit warmer Kunstbeleuchtung (2700-3000 K). Uneinheitliche Glühbirnentemperaturen (Mischung aus warmen und kalten Temperaturen) erzeugen ein störendes, unprofessionelles Erscheinungsbild. Tauschen Sie alle Glühbirnen aus, um eine stimmige, einladende Atmosphäre zu schaffen.

Im heutigen wettbewerbsintensiven Markt ist die Präsentation nicht optional – sie ist unerlässlich. Diese Inszenierungsfehler können den Wert und die Verkaufsgeschwindigkeit eines Hauses erheblich verringern. Eine neutrale, gut beleuchtete und aufgeräumte Immobilie zieht mit größerer Wahrscheinlichkeit Käufer an und erzielt Spitzenpreise.